Datensparsamkeit

Es geht auch ohne WhatsApp

  • 14. March 2018

Folgendes ist nun auf meiner Kontakt-Seite zu lesen: “Aus für mich guten Gründen habe ich meine Profile in den sozialen Netzwerken entfernt. Somit bin ich nicht mehr über Twitter, Facebook und WhatsApp erreichbar. Motivation für diesen Schritt waren zum einen Aspekte der Datensparsamkeit aber auch die aufkeimende Neugier und Weiterbildung im Thema Achtsamkeit. Ich bin jedoch nicht aus der Welt. Wer Kontakt zu mir aufnehmen und mir eine Nachricht hinterlassen möchte, kann das hier gerne tun.”

Motivation

Tatsächlich habe ich mich am letzten Wochenende nach dem Einbau der Pi-Hole aus den o. g. Netzwerken verabschiedet. Sie boten mir persönlich keinen Mehrwert und stahlen mir das wertvollste: Zeit! Ich habe einige Studien gelesen, die deutlich erklären, dass durch die meist einseitige Darstellung beteiligter Charaktere (“Alles ist schön”) ein falsches Bild der Gesellschaft suggeriert wird. Aufgrund der eher beruflichen Ausrichtung meines Facebook Profils teile ich diesen Eindruck nicht, dennoch fehlte mir der Mehrwert.

Alle sind doch bei WhatsApp

Obgleich mir viele Freunde und Bekannte weißmachen machen möchten, dass sich niemand aus den Fängen von WhatsApp verabschieden kann oder möchte, beweise ich einfach mal das Gegenteil. Es gibt genug Messenger Alternativen, die gleiche Funktionen enthalten und nicht gleich personenbezogene Daten an Gott und die Welt versenden. Und auch dieser Wechsel ist erfolgreich verlaufen. Mir wichtige Personen sind ebenso zu Signal gewechselt, andere schreiben mir eben Mails. Und Ihr werdet es nicht glauben: Ich habe heute meine Teilnahme am nächsten Fußball-Workout per SMS bestätigt. Es geht auch ohne Whatsapp!

Wie geht es weiter?

Ich bin noch nicht ganz befreit von Datensammlern. So nutze ich noch kostenpflichtige Dienstleistungen aus dem Hause Google und Amazon. Aber auch hier sind bereits Alternativen in Arbeit und werden bereits parallel getestet. Weder muss ich dabei auf Komfort verzichten, noch habe ich mehr Arbeit damit. Ganz im Gegenteil! Ich habe bereits viel Zeit gewonnen und gehe achtsamer mit mir und mit meinen Kindern um, fühle mich insgesamt viel ausgeglichener. Zudem komme ich endlich mal wieder zu bloggen 🙂

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