Operation Schlauchmagen überstanden

Ich bedanke mich für die zahlreichen und guten Wünsche zur anstehenden Operation zum Schlauchmagen und gestehe ein, dass die Operation bereits erfolgt ist. Nur leider habe ich im Zuge des neuen Relaunches der Website noch keinen aktuellen Beitrag geschrieben, was ich hiermit nachholen möchte.

Die Operation ist bereits im letzten Jahr, September 2017 erfolgt und ich darf behaupten: Mir geht es besser denn je!

Inzwischen habe annähernd 30 kg Gewichtsreduzierung zu verzeichnen. Das entspricht 60 Pfund oder 120 Packen Butter. Dabei geht es mir gut und mir mangelt es an nichts. Aufgrund der guten Vorbereitungen wurde ich auf das Leben nach der OP gut vorbereitet.

Gleich nach der OP habe ich mit Tai-Chi begonnen, um zum einen etwas Neues auszuprobieren, zum anderen wieder Bewegung in mein Leben zu bringen und Achtsamkeit zu üben. Mit jedem Kilogramm, welches mich verlässt, bin ich mehr und bereit wieder aktiver zu werden. Ich unternehme mehr und auch zwei Stunden Fußball schaffe ich am Stück; Obgleich meine Lunge wie bei den anderen, noch schlankeren Mitspielern raushängt.

Mit dem Schlauchmagen geht es mir klasse!

Mein Umfeld, welches sich ebenfalls in die Hände meines Professors begeben hat, zieht in der Geschwindigkeit beim Abnehmen deutlich an mir vorbei. Das freut mich für sie, weil auch Ihnen mit jeder Reduktion ein Problem, eine Begleiterscheinung der Adipositas genommen wird. Ich habe es von Anfang an ruhig angehen lassen mit dem Ergebnis, keine Fettschürze zu haben und insgesamt wenig gestresst auszusehen. Einzig die Lachfalten werden von innen nicht mehr geglättet.

Ich habe mit einigen gesprochen, die in ihrem Bekanntenkreis auch „Sleevys“ (Personen mit Schlauchmagen) kennen. Sie berichten mir häufig, wie krank diese Menschen wirken und sie sind überrascht, dass ich so eine Freude ausstrahle. Ich kann das nicht genau beantworten, warum. Ich meine jedoch, seit der Operation achtsamer durch das Leben zu gehen, dankbar für die Möglichkeit zu sein und die OP nicht als Lösung, sondern als Hilfsmittel zu betrachten.

Denn die Operation ist nicht die Lösung! Sie kann einen aber bei der Gewichtsreduzierung unterstützen. So habe ich es vorher bereits gesehen und lebe auch heute noch danach.

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